Viele Ursachen, eine Lösung
Die Ursachen von Erektionsstörungen sind vielfältig.
Die häufigsten davon sind:
• Bluthochdruck
• Diabetes
• Gefäßerkrankungen
• Erhöhte Blutfettwerte
• Neurologische Erkrankungen
• Depressionen oder andere seelische Krankheiten
• Operationen an der Prostata oder im Unterleibsbereich
• Schwellkörperschädigung
• Hormonstörungen
Erektionsstörungen können erste Warnzeichen für ernstzunehmende Erkrankungen sein. Um rechtzeitig vorzubeugen, wenden Sie sich an Ihren Arzt!
Ihr Lebensstil und der Einfluss auf die Erektionsfähigkeit
Rauchen: Rauchen stört die Blutversorgung und verengt die Blutgefäße. Dadurch kann bei einer Erektion weniger Blut in den Penis einströmen.
| • | Alkohol: Übermäßiger Genuss von Alkohol, aber auch härtere Drogen wie Kokain oder Heroin können die Erektion verhindern. Im Fall des Alkohols nimmt man an, daß die Erektionsstörung durch den Einfluss von Alkohol auf das Gehirn zustande kommt. |
| • | Stress: Männer, die beruflich dauerhaft hohen Belastungen ausgesetzt sind, oder das Gefühl haben, den an sie gestellten Anforderungen nicht gewachsen zu sein, leiden oft an Erektionsstörungen. Hier liegen die Gründe in der nervlichen Belastung. |
| • | Medikamente: Von verschiedenen Medikamenten ist bekannt, dass sie die sexuelle Funktion ungünstig beeinflussen. Doch Vorsicht, Ihr Arzt hatte einen guten Grund, diese Medikamente zu verordnen. Unter keinen Umständen dürfen Sie ein Medikament eigenmächtig absetzen. Reden Sie mit Ihrem Arzt offen darüber, wenn Sie den Verdacht haben, ein Medikament könnte für Ihre Probleme verantwortlich sein. In den meisten Fällen wird er Ihnen eine geeignete Alternative verschreiben können. |
Es lohnt sich in jedem Fall, durch Veränderungen des Lebensstils die ärztliche Behandlung zu unterstützen!
Operationen und Unfälle -
ein Risikofaktor
für Erektionsstörungen
Bestimmte Operationen können ebenfalls Ursache für Erektionsstörungen sein. Dazu gehören Operationen an der Prostata. Besonders wenn die Prostata komplett entfernt wird, erhöht sich das Risiko für eine Erektile Dysfunktion. Aber auch andere umfangreiche Operationen im Bereich des Unterleibes, z. B. große Eingriffe der Tumorchirurgie, können zur Zerstörung von Nerven oder Gefäßen führen, die die Schwellkörper versorgen. Auch Beckenbrüche, Fahrradunfälle und Verletzungen des Rückenmarks ziehen manchmal Erektionsstörungen nach sich.
Seelische Probleme:
Die Folge sind oft Erektionsstörungen
Ebenso wie sexuelle Phantasien eine Erektion auslösen können, sind negative Gedanken in der Lage, ein Erektion zu verhindern. Solche negativen Gedanken können Versagensängste, negative Vorstellungen und Schuldgefühle oder Probleme in der Partnerschaft sein. Eine in erster Linie psychisch begründete Erektionsstörung liegt aber bei höchstens 20% aller Betroffenen vor. Meistens ist die Ursache auf die oben erwähnten Grunderkrankungen zurückzuführen. Wer jedoch schon einmal im entscheidenden Moment versagt hat, entwickelt oft Ängste, dies könnte nochmals passieren. Bei vielen Patienten, die an Erektionsstörungen leiden, verstärkt deshalb die Furcht vor dem Versagen die Erektile Dysfunktion. Je nach Dauer der Erkrankung liegen deshalb fast bei allen Männern Mischformen zwischen körperlichen und seelischen Ursachen vor.
Männer mit Depressionen leiden ebenfalls häufig an Erektionsstörungen.

